Dies ist die ausführliche Fassung zur Produktseite Preisüberwachung . Dort steht, wofür Sie es brauchen. Hier steht, wie es arbeitet und wo die Grenzen liegen.

Preisrecherche ist Handarbeit, und Handarbeit bleibt liegen

Zehn Wettbewerber, dreißig Produkte, einmal die Woche nachsehen: Das nimmt sich jeder vor und macht es drei Wochen lang. Danach bleibt es liegen.

Was in dieser Zeit passiert, merken Sie erst hinterher. Entweder verkaufen Sie tagelang über Markt und wundern sich über die Konversionsrate. Oder Sie verschenken Marge, weil längst niemand mehr so günstig ist wie Sie.

Sie legen Ihr Produkt einmal an, hängen die Angebote daran, mit denen Sie sich vergleichen, und erfahren von da an automatisch, wenn sich etwas bewegt. Beobachtet werden ausschließlich öffentlich zugängliche Produktseiten.

Einmal einrichten, danach meldet sich nur noch die Ausnahme

Sie sagen einmal, was Sie wissen wollen. Danach hören Sie nur noch von uns, wenn genau das eintritt.

Sie entscheiden pro Produkt, frei kombinierbar:

  • Eine Vergleichsquelle ist günstiger als Ihre Referenz
  • Die Preisdifferenz überschreitet einen Prozentwert
  • Der Preis ändert sich, in welche Richtung auch immer
  • Der Preis fällt unter einen festen Schwellwert
  • Die Verfügbarkeit wechselt, ausverkauft oder wieder lieferbar
  • Der Preis unterschreitet den beobachteten Tiefstpreis der letzten 30 Tage

Die Einrichtung dauert Minuten: Ziel wählen, Produktseiten eintragen, Vorschau bestätigen, Regeln festlegen. Die Auswahl des Ziels belegt die passenden Regeln bereits vor, Sie müssen nichts von Grund auf zusammenstellen.

Beobachtet wird täglich. Ab dem Business-Tarif können Sie eine feste Zahl besonders wichtiger Quellen zusätzlich alle 6 Stunden ansehen lassen. Gemeldet wird über die Alarmkanäle Ihres Workspace, also je nach Einstellung E-Mail, Webhook und weitere. Die Empfänger stellen Sie einmal ein, sie gelten dann für alle Produktvergleiche.

Lieber unbekannt als falsch geraten

Eine falsche Zahl ist schlimmer als gar keine. Wer auf einen erfundenen Wettbewerberpreis reagiert, senkt seinen eigenen Preis ohne Grund.

Deshalb schreibt die Preisüberwachung „unbekannt", wo sie sich nicht sicher ist. Vor der Aktivierung zeigt die Vorschau, was auf jeder einzelnen Quelle tatsächlich gelesen wird, samt Konfidenz. Stimmt etwas nicht, korrigieren Sie die Adresse direkt im Assistenten. Wird ein Wert dauerhaft nicht erkannt, melden Sie das mit einem Klick, wir sehen uns die Seite an und verbessern die Erkennung für alle Kunden.

Zwei Grenzen nennen wir offen: Die Erkennung arbeitet mit Merkmalen der Seite, ein stark umgebautes Theme kann deshalb anders aussehen als das Original. Und Produktseiten, die ihre Preise ausschließlich per JavaScript nachladen, kann sie heute nicht lesen. Beides zeigt die Vorschau an, bevor Sie etwas aktivieren.

Wo steht Ihr Sortiment, nicht nur ein Produkt

Ein einzelner Preisvergleich beantwortet wenig. Die Frage ist, wo Sie insgesamt stehen.

Ein Kopf über der Liste zeigt genau das: wie viele Ihrer Produkte günstiger, gleich teuer oder teurer sind als das jeweils günstigste beobachtete Angebot. Ein Klick auf eine der drei Gruppen filtert die Liste. Im Produkt selbst sehen Sie Ihren Platz im Vergleichsfeld und den Abstand Ihres Referenzpreises zum günstigsten Angebot.

Prozentwerte stehen dabei nie allein. Sie nennen immer, worauf sie sich beziehen, damit aus „15 Prozent" nicht die falsche Schlussfolgerung wird.

Der Tiefstpreis, den die Preisangabenverordnung von Ihnen verlangt

Wer mit einer Preisermäßigung wirbt, muss in der EU den niedrigsten Gesamtpreis der letzten 30 Tage angeben, in Deutschland nach § 11 PAngV. Wer das aus dem Kopf macht, macht es irgendwann falsch.

Die Tiefstpreis-Wache meldet, wenn ein beobachteter Preis das 30-Tage-Minimum unterschreitet, und der historisierte Verlauf macht nachvollziehbar, welcher Tiefstpreis wann galt. Enthalten ist sie ab dem Business-Tarif.

Wichtig und ehrlich: Das ist ein Werkzeug zur Beobachtung und keine Rechtsberatung. Die Einhaltung der Preisangabenvorschriften für Ihre eigene Werbung bleibt Ihre Verantwortung.

Ihr eigener Shop meldet seinen Preis selbst

Für Shopware, WooCommerce, Magento und PrestaShop gibt es ein Plugin . Ist es installiert, meldet Ihr Shop seinen Referenzpreis von innen.

Das hat drei Vorteile: Es ist genauer als das Auslesen der eigenen Produktseite, es kostet keinen Einrichtungsaufwand je Produkt, und es verbraucht keine Wettbewerber-URL. Ihr Kontingent bleibt damit vollständig für die Angebote frei, mit denen Sie sich wirklich vergleichen wollen.

Ohne Plugin funktioniert alles genauso, Ihre eigene Produktseite zählt dann als eine der Wettbewerber-URLs.

Was die Preisüberwachung nicht ist

Damit Sie nicht das Falsche erwarten:

  • Kein Repricing. Sie beobachtet und meldet, sie ändert Ihre Preise nicht. Was Sie mit der Information machen, entscheiden Sie.
  • Keine Marktplatz-Anbindung. Marktplätze laufen über deren Schnittstellen, nicht über das Auslesen öffentlicher Seiten.
  • Keine Rechtsberatung, siehe oben.
  • Kein Ersatz für Ihre Sortimentsstrategie. Sie liefert die Zahlen, die Entscheidung bleibt bei Ihnen.

Für wen sich das lohnt

  • Sie führen Produkte, die andere auch führen. Dann bewegt sich Ihr Markt täglich, und Sie merken es heute erst zufällig.
  • Sie werben mit Rabatten. Dann brauchen Sie den 30-Tage-Tiefstpreis ohnehin, und zwar belegbar.
  • Sie sind Hersteller oder Marke. Dann interessiert Sie, ob Ihr Produkt im Handel unterhalb der UVP beworben wird.

Vom ersten Vergleich bis zum ganzen Sortiment

TarifProduktvergleicheWettbewerber-URLsVergleichsquellen je ProduktEigene Produkte via Shop-PluginPreisverlaufQuellen alle 6 Stunden
Pro (9,90 EUR/Monat)36390 Tage
Business (34,90 EUR/Monat)2550550365 Tage10
Agency (79 EUR/Monat)10025010250365 Tage50
Enterprisenach Bedarfnach Bedarfnach Bedarfnach Bedarf365 Tagenach Bedarf

Enterprise beginnt bei allem, was Agency enthält, und wird von dort nach oben verhandelt.

Reicht ein Tarif nicht ganz, gibt es ab Business ein Zusatzpaket, das Produktvergleiche, Wettbewerber-URLs und Quellen im 6-Stunden-Takt aufstockt. Die 30-Tage-Preisbewertung ist ab Business enthalten. Im Free-Tarif ist die Preisüberwachung nicht enthalten. Alle Tarife im Vergleich stehen auf der Preisseite .

Bevor Sie fragen

Brauche ich dafür Technikwissen? Nein. Sie tragen die Adresse einer Produktseite ein, die Vorschau zeigt, was erkannt wurde, Sie bestätigen. Wer eines der Shop-Plugins nutzt, spart sich das für die eigenen Produkte ganz.

Binde ich mich langfristig? Nein. Alle Tarife sind monatlich kündbar. Der Test läuft 14 Tage ohne Zahlungsdaten, danach fallen Sie automatisch auf den kostenlosen Tarif zurück, ohne Datenverlust.

Ist das erlaubt? Beobachtet werden ausschließlich öffentlich zugängliche Produktseiten: keine Logins, keine Bezahlschranken, keine Umgehung von Schutzmaßnahmen. Die Abrufe sind produktbezogen und gedrosselt. Die Auswahl der Quellen liegt bei Ihnen, beim Einrichten bestätigen Sie, dazu berechtigt zu sein. Die vertraglichen Regeln stehen in unseren AGB, § 8a .

Was, wenn ein Seitenbetreiber das nicht möchte? Er kann sich jederzeit an uns wenden. Wir prüfen jeden Hinweis und reagieren angemessen, von der Drosselung bis zur Aussetzung. Wie wir öffentlich zugängliche Produktseiten abrufen, beschreibt unsere Bot-Seite .

Wo liegen meine Daten? In der EU, DSGVO-konform.

In wenigen Minuten läuft Ihr erster Vergleich

Ziel wählen, Produktseiten eintragen, Vorschau bestätigen, fertig.

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Danach lohnt ein Blick auf das Uptime-Monitoring : Der beste Preis nützt wenig, wenn der Shop gerade nicht erreichbar ist. Und wenn Sie einen der neun unterstützten Shops betreiben, nimmt Ihnen das Plugin die Einrichtung ab.

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